bfi-Erfolgsgeschichte - Christof Rosenberger im Interview

„ENDLICH WIEDER LEBENSFREUDE"
bfi-Erfolgsgeschichte

Christof Rosenberger wurde vor die schwierige Entscheidung gestellt, sich beruflich neu orientieren zu müssen. Statt das als Hiobsbotschaft zu sehen, nahm er es als Chance wahr: Heute macht er die Lehre zum Fahrradmechatroniker und hat nicht nur wieder Freude an seiner Arbeit, sondern vor allem auch konkrete Perspektiven für seine Zukunft.

Herr Rosenberger, wieso haben Sie sich 2023 beruflich neu orientiert?
Vor allem aus gesundheitlichen Gründen. Ich hatte einen schweren Bandscheibenvorfall und das Weiterarbeiten als Fahrzeugtechniker oder auch in Schichtarbeit war so nicht mehr gefahrlos möglich. Mein Orthopäde war damals sehr direkt. Wenn ich in zehn Jahren mit meinen Kindern im Garten spielen wolle, müsse ich jetzt etwas ändern. Damit war die Entscheidung für mich klar – ich musste mich neu orientieren, um wieder mehr Lebensqualität und Perspektiven für die Zukunft zu bekommen.

Wieso haben Sie sich für die Ausbildung zum Fahrradmechatroniker entschieden?
Die Ausbildung ist mir tatsächlich zufällig untergekommen. Ich war bewusst auf der Suche nach einem Job, in dem ich etwas Sinnvolles tun und mit den Händen schaffen kann. Ich bin definitiv keiner, der nur im Büro sitzen will (lacht). Das war die absolut richtige Entscheidung! So habe ich wieder richtig Freude am Tun. Ich kann sowohl Fahrräder als auch E-Bikes servicieren und reparieren, und einfach richtig anpacken und schrauben.

Wie läuft die Ausbildung zum:zur Fahrradmechatroniker:in ab?
Grundsätzlich ist die Ausbildung in zwei große Bereiche gegliedert – in einen theoretischen Teil am bfi Steiermark und in einen Praxisteil, der dann in einem Unternehmen als Praktikum absolviert wird. Das Unternehmen kann man sich dabei selbst aussuchen bzw. bei Bedarf auch wechseln.

Was gefällt Ihnen am besten an der Ausbildung?
Das Engagement vonseiten des bfi Steiermark. Man hat wirklich immer eine Ansprechperson, wenn man eine braucht. Egal ob man Fragen hat oder sich diverse Problemstellungen ergeben, man wird immer unterstützt. Außerdem beeindruckte mich die Flexibilität, mit der die Trainer:innen agieren – es wird stets auf die Bedürfnisse der Auszubildenden eingegangen.

Wieso, denken Sie, ist der Beruf Fahrradmechatroniker:in zukunftsträchtig?
Ich denke, dass der Trend in den nächsten Jahren immer weiter weg vom Neukauf von Fahrrädern gehen wird und viel stärker in Richtung Reparatur. Da tun sich sehr viele Nischen auf, in denen man arbeiten kann.

Wie und wofür werden Sie Ihre Ausbildung als Fahrradmechatroniker in Zukunft nutzen?
In den nächsten Jahren möchte ich jetzt einfach mal lernen und mich darauf konzentrieren, mein Wissen und Können auszubauen. Früher oder später könnte ich mir auch vorstellen, selbstständig eine kleine Werkstatt zu haben.



ABSOLVIERTE SEMINARE:
Fahrradmechatroniker:in in Vorbereitung auf die außerordentliche Lehrabschlussprüfung

KARRIEREWEG:
Nach Abschluss der Polytechnischen Schule hat Christof Rosenberger die Lehre zum Fahrzeugtechniker gemacht und diesen Beruf viele Jahre – bei verschiedenen Firmen und mit unterschiedlichen Schwerpunkten – leidenschaftlich ausgeführt. Aufgrund eines Bandscheibenvorfalls musste er einen Karrierewechsel in Betracht ziehen. Das führte ihn ans bfi Steiermark, wo er jetzt durch die Ausbildung zum Fahrradmechatroniker seine neue Leidenschaft entdeckt hat.

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